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Für Mutta!

Fern der Heimat, fürs Vaterland.
Hier soll ein Lichtlein brennen.
Auch unter fremden Himmelszelt
Werd' ich mich stets bekennen,

Zu Deutschland, meinem Vaterland
Und meinen Vaterort.
Im Osten ruhen meine Ahnen,
Sie sind begraben dort.

Die Urgrossmutter, tapfer und kühn,
Sie schlug mich los vom Feind.
Ihr Antlitz war so fromm und schön,
In Liebe waren wir vereint.

Auf allen vieren, rund um den Tisch,
Spielten wir "Fangen" dann.
Sie drückte und liebkoste mich
Und lächelte mich an.

Oh, stünd' ich jetzt an ihrem Ort,
Unter den Birken auf der Heide...
Dann würde ich ein Veilchen pflanzen,
So zart und sanft wie Seide.

Geschrieben von Hartmut Reinsch ©
(Deutsch-Kanadischer Goldschmied und Heimatdichter)
1982 Toronto Kanada.

In Erinnerung an meine geliebte Urgrossmutter Hermine Diemert, (geborene Hufeld)
aus Vippachedelhausen Thüringen. Habe dich liebe "Mutta" nicht vergessen!
Auch nach über 60 Jahren seit Kriegszeit, unter fremdem Himmelszelt,
bist du für immer in meinem Herz eingeschlossen.

    

Wir sollten alle unserer Mütter und Omies und Urgrossmütter ehren. Die Liebe einer Mutter kann kein anderer Mensch übertreffen und sie ist immer mit uns ...!
Auch wenn die Mutter schon lange dahin ist, spürt man diese Liebe bis ins Alter.
Meine liebe Urgrossmutter verlor ich als 3 jähriges Kind...,
kurz nach dem Krieg! Aber ihre mit Liebe erfüllten Augen und ihr sanftes Wesen spüre ich heute noch. Sie rettete mich "zweimal von den Feinden", welche mich mitnehmen und verschleppen wollten...!

Sie kämpfte für mich wie eine Löwin um ihr Kleines...!
Danach starb sie an einem Beckenbruch kurz nach dem Krieg, da man sie während der Verteidigung die Treppe herunterstürtzte...
als wir in "Magdeburgerforth" überrannt wurden.
In Liebe für meine liebe "Mutta", und in Erinnerung an sie,
schrieb ich dieses Gedicht viele Jahre danach...
weitentfernt der Heimat, in Kanada.
Hartmut Reinsch ©.


    

Unteres Gedicht schrieb meine Urgrossmutter in ihrer Lebenszeit.
Hatte dieses Gedicht, welches sehr bedeutungsvoll für mich ist und viele andere Schriften von ihr, erst viele Jahre später, weit der Heimat entfernt in ihren vielen Schreiben gefunden.
Alle Schriften und Gedichte wurden in Sütterlinschrift geschrieben.


Vergissmeinnicht!

Vergiss nicht unter fremden Himmel,
die alles gern um dich vergass,
die lieber, als im Weltgetümmel
bei dir in stiller Laube sass.

Da hing mein Auge voll Entzücken,
an deinem freundlichen Gesicht;
nun starret es mit düsteren Blicken,
und weint dir nach Vergissmeinnicht.

Nimm das Wenige zum Unterpfande,
dass mein Herz dich nie vergisst
und das, kehrst du einst zum Vaterlande,
liebend mich dein Herz umschlüsst.

Vergissmeinnicht!
Und wenn uns Meere trennen,
Wenn einst der Tod mein Auge bricht;
Wenn Neid und Missgunst nie uns Ruhe gönnen.
Vergissmeinnicht.

Schreib meinen Namen nur in deinem Herzen ein,
so wird für dich und mich kein Stammbuch nötig sein.

Mutta, Hermine Diemert / Hufeld ©
1867-1946